Entscheidende Verbindungen schaffen: Multi-PM bei KE Elektronik
Vernetzung von Multi-PM & Aufgaben

Entscheidende Verbindungen schaffen: Multi-PM bei KE Elektronik

Für den Hersteller von hochwertigen, kundenspezifischen Kabelkonfektionen, Spritzgussteilen und Steckverbindungslösungen zählt, dass einzelne Komponenten zuverlässig zusammenwirken – auch im Projektmanagement. Ein auditfähiges Projekt-Setup & das vernetzte Multiprojektmanagement sind dabei zentral.

KE Elektronik Logo

KE Elektronik ist ein leistungsstarkes und innovatives Unternehmen mit rund 4.000 Mitarbeitern weltweit und Kernkompetenzen in der Kunststofftechnik, Leitungsbearbeitung sowie der Aufbau- und Verbindungstechnik. In den Märkten Automotive und Luftfahrt beliefert KE Elektronik Hersteller/OEM’s sowie führende Tier1-Zulieferer für Elektrik und Elektronik.

Die Unternehmensstandorte sind weltweit verteilt und liegen in Deutschland, Tschechien, Slowakei, Nordmazedonien, USA, Mexiko und China.

Als Unternehmen der amerikanischen Amphenol Corporation – einem der weltweit führenden Hersteller von Steckverbindern – vereint KE Elektronik Innovation und Dynamik eines mittelständischen Unternehmens mit den Wachstumschancen eines global agierenden Konzerns.

Durchgängigkeit bei Datenübertragung sichern – in Produkten & Projekten

Neben kundenspezifischen Produktentwicklungen bietet KE Elektronik HF-Steckverbindungen, die Daten zwischen Kameras, Sensoren und den entsprechenden Steuergeräten im Fahrzeug übertragen. Sie werden beispielsweise zum Scannen des Umfelds benötigt, wodurch teilautonomes und autonomes Fahren erst möglich wird. Um die hierfür benötigten Qualitätsanforderungen sicherzustellen, sind diese Stecksysteme vollautomatisiert mit den Datenleitungen verbunden.

Das Prinzip der Vernetzung lässt sich auf das Multi­projekt­management übertragen:

 

  • Einerseits ist es nötig, Standards anzubringen, um die Einhaltung von Prozessen und Qualitätsvorgaben im Laufe der Projektabwicklung durchgängig zu sichern.
  • Andererseits möchte man die Daten aus der Projektabwicklung für eine effiziente und folgerichtige Multi-Projektsteuerung nutzen.
  • Ergo: Projektplanung und -abwicklung müssen näher zusammenrücken. Im Idealfall sollten die Bereiche Planung und Aufgabenmanagement direkt miteinander vernetzt sein – weil sie wechselseitig voneinander abhängen.

Bei der Evaluierung einer neuen Projektmanagement Software vermisste KE Elektronik diese Vernetzung in den meisten Tools:

Annalena Christ Projectmanager Digitalisierung bei KE Elektronik über Projectworx

„Entweder wir hatten ein gutes Projektmanagement Tool vorliegen, oder wir hatten ein System, das gut für die Aufgabenabwicklung war. Projectworx hat uns überzeugt, weil es beides zusammenführt. Dieses mehrschichtige Multiprojektmanagement ist für uns ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Wir erreichen damit eine Durchgängigkeit, die wir bei anderen Anbietern so nicht vorgefunden haben.“

Annalena Christ, Projectmanager IT Digital Workplace bei KE Elektronik.

Das Projekt-Setup

Verbindung von Haupt- und Unterprojekten – der Workflow bei KE Elektronik

„Mit Projectworx können wir Projekte miteinander verknüpfen, um Abhängigkeiten und die Vernetzung von Terminplänen darzustellen“, erklärt Milena Schneider, Teamleader Digital Workplace bei KE Elektronik. „Wir haben den Termin vom Hauptprojektplan in den Unterprojektplänen und sehen im Hauptprojektplan jederzeit, was sich an den Terminen in den Unterprojekten verändert – weil unsere Planung direkt mit den Aufgaben und Unterprojektplänen synchronisiert ist, in denen die Abteilungen arbeiten. Das hat uns ganz neue Möglichkeiten eröffnet.“

Schritt 1: Projektauftrag gibt Signal für Unterprojekte der Fachabteilungen

KE Elektronik hat gemeinsam mit Projectworx einen Workflow umgesetzt, der bereits bei Projektstart alle Weichen stellt, damit Projekte konform mit Standards und Prozessen abgewickelt werden. Denn die Umsetzung hat in den Projektphasen bis zum SOP gemäß APQP zu erfolgen.

  1. Der Workflow startet mit dem Projektplan des Hauptprojekts. Erhält KE Elektronik eine Anfrage für ein Projekt, bewertet das Projektmanagement die Anfrage und erstellt alle Basisinformationen rund um das Projekt. Der Entwicklungsauftrag (Projektauftrag) ist in Projectworx hinterlegt und wird zentral im Hauptprojekt befüllt.
  2. Sind alle Basisdaten und Anforderungen angelegt, geht der Entwicklungsauftrag an die Fachbereiche raus. Er enthält alle wichtigen Basisinformationen wie z.B. Stückzahlen, Projektmeilensteine, und Projektunterlagen, die für die Angebotslegung relevant sind.
  3. Die Unterprojektpläne für die einzelnen Abteilungen werden bei Absenden des Auftrags automatisch auf Basis von Templates generiert, sodass die Fachbereiche direkt mit der Bearbeitung innerhalb von standardisierten Projektstrukturen starten können.
  4. Die, dem Entwicklungsauftrag zugeordneten, Tasks in den Subprojekten fließen wiederum im Haupttask zusammen. So können die Projektleiter gut nachvollziehen, wie weit die vorbereitenden Tätigkeiten für das Angebot fortgeschritten sind – ohne ständig bei den Fachbereichen nachhaken zu müssen.

Mit dem Workflow reduziert KE Elektronik manuelle Abstimmungsschleifen zwischen Projektmanagement und Fachbereichen deutlich. Entwicklungsaufträge und Teilprojekte sind von Beginn an konsistent strukturiert, auf dem gleichen Informationsstand und auditfähig.

Schritt 2: Schnelle & schlanke Planung in Pre Sales Phase

KE Elektronik startet jeweils mit einer sehr schlanken Version des Projektplans, weil es in der Pre Sales Phase schnell gehen muss. Dieser basiert auf standardisierten Templates und kann über Template-Bausteine kontinuierlich mit dem Projektfortschritt erweitert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass der Fokus während des gesamten Projekts stets auf den relevanten Vorgängen und Aufgaben liegt.

„Mit Projectworx können wir den Projektplan jederzeit beliebig erweitern. Je nachdem, welchen Verlauf das Projekt nimmt, fügen wir die Phasen, die wir brauchen, hinzu. Das ist auch ein großer Benefit von Projectworx, der nicht in jedem Tool gegeben war. Meist musste man dort die vollständige Planung inklusive aller projektbezogenen Aufgaben erledigen, obwohl die so früh noch gar keine Relevanz haben“, ergänzt Annalena Christ.

KE Elektronik startet mit schlanken Projektplänen, die nur die Angebotsphase enthalten. Bei Bedarf können weitere Phasen aus dem KE Elektronik Template-Katalog ergänzt und individuell angepasst werden. (Beispiel in Anlehnung an KE Elektronik)

Diese Vorgehensweise beschleunigt die Angebotsphase und verhindert Überplanung in frühen Projektstadien. Erst wenn Klarheit über den Auftrag besteht, wird der Projektumfang gezielt erweitert. Ressourcen werden dadurch effizienter eingesetzt und der Planungsaufwand dorthin verschoben, wo er tatsächlich Mehrwert schafft.

Aufgaben & Termine synchronisiert

Autonomes Planen und Arbeiten in den Fachabteilungen

Schritt 3: Projektabwicklung im Aufgabenmodul

Wird der Auftrag erteilt, arbeiten die Fachabteilungen während der Projektabwicklung größtenteils mit dem Aufgabenmodul, in der alle Aufgaben – egal ob aus Anforderungen, Risiko-Maßnahmen, Projektaufgaben oder Protokollen – zusammenlaufen. Hier hat KE Elektronik die Möglichkeit, Aufgabensichten individuell zu konfigurieren.

„Wir haben dadurch mehr Eigenverantwortung fürs Projekt in die Fachabteilungen gebracht“, betont Annalena Christ. „Jeder hat seine Zuständigkeiten verdeutlicht, jeder sieht seine Aufgaben. Wir bekommen die alle gesammelt in die passsenden Ansichten hinein.“

Annalena Christ Business Analyst bei KE Elektronik über Projectworx

„Für mich liegt der Hauptnutzen von Projectworx darin, dass wir Requirements und Prozesse sichern und Projektverbindungen in unseren Hauptprojekten sichtbar machen können. Gleichzeitig wird es unseren Abteilungen ermöglicht, über Unterprojektpläne & Taskboards flexibel zu planen.“

Milena Schneider, Teamleader Digital Workplace bei KE Elektronik.

Diese Ansichten kann KE Elektronik separiert in die Teams bringen:

  • Teamleiter haben eine Übersicht, die zeigt, was liegt aktuell in meiner Abteilung, wo laufen die Dinge aus dem Ruder.
  • Projektleiter erhalten Einsicht in ihre Projektaufgaben und können den Status der Tasks eruieren.
  • Auch die Mitarbeiter bekommen ihre Aufgaben aus den unterschiedlichen Projekten in einer Ansicht zusammengefasst.

„So zieht sich das auf allen Ebenen durch. Diese übergreifenden Übersichten hatten wir in dieser Form vorher nicht und die bringen uns in den einzelnen Bereichen einen riesengroßen Mehrwert.“

Beispiel: Aufgaben-Board für Linienplanung des Fachbereichs Industrial Engineering

Der Fachbereich Industrial Engineering ist für die komplette Linienplanung verantwortlich. Er hat sicherzustellen, dass alle Produktionsanlagen, die für die Fertigung der Aufträge benötigt werden, zur Verfügung stehen. Der FAT (Factory Acceptance Test) und SAT (Site Acceptance Test) sind Abnahmeprüfungen, die dafür durchlaufen werden müssen. Sie sind sowohl im Terminplan fest als Phasen/Meilensteine verankert, als auch im korrespondierenden Task. Wird ein Termin im Task angepasst, ist die Terminverschiebung sofort im verknüpften (Multi-)Projektplan ersichtlich. Wird eine Phase im Plan als abgeschlossen gekennzeichnet, geht der Task im Board direkt in die nächste Phase über – er verschiebt sich von der Spalte FAT automatisch in die Spalte SAT.

Für den Fachbereich Industrial Engineering ist das Equipment Board eine wertvolle Multiprojektübersicht, die Tasks nach wichtigen Phasen im Projekt bündelt und mit der Planung synchronisiert ist.

Anforderungen auf Projekt- und Taskebene

Auditfähig von Anfang an: Anforderungsmanagement als Teil der Projektlogik

„Für mich ist der größte Benefit, dass wir unser Anforderungsmanagement unmittelbar mit in die Projektierung integrieren konnten, ohne Abstriche zu machen“, erklärt Martin Scheider, Director Project, Product & Technology Management bei KE Elektronik. „Wir hatten vor Projectworx ein sehr, sehr umfangreiches Excel-Tool für das Anforderungsmanagement im Bereich der ersten Anfragen der Risikobewertungen, sprich der Herstellbarkeitsbewertungen. Dieses Exceltool konnten wir mittlerweile durch die Funktionalitäten von Projectworx ablösen und somit vollständig digitalisieren.“

Im Vergleich zur Excellösung, die zwar auch vieles abdeckte und komplett auf das Unternehmen abgestimmt war, bietet das Anforderungsmanagement mit Projectworx einen entscheidenden Vorteil:

Das Anforderungsmanagement mit Projectworx ist dynamisch

 

  • Zur Erhebung braucht es kein statisches Dokument, das im Unternehmen herumgeschickt wird, aber nicht gewährleistet, dass jemand auf geforderte Maßnahmen bzw. Risiken reagiert.
  • Anforderungen und Risikomaßnahmen werden als Aufgaben ausgleitet und können den jeweiligen Zeichnungsständen bzw. Produkt-Revisionsständen zugeordnet werden.
  • Die Bewertung von Anforderungen und Risiken wird dabei ebenfalls erfasst und auf Knopfdruck in einem Risk & Feasibility Dokument zusammengefasst – somit ist KE Elektronik bestens auf Audits vorbereitet.
Martin Scheider, erklärt Martin Scheider, Director Projectmanagement & Design Engineering bei KE Elektronik über Projectworx

„Für mich ist der größte Benefit, dass wir unser Anforderungsmanagement unmittelbar mit in die Projektierung integrieren konnten, ohne Abstriche zu machen.“

Martin Scheider, Director Project, Product & Technology Management bei KE Elektronik.